Freitag, 9. Juni 2017

Europas Wirtschaft läuft besser als die in USA


Die Eurozone wuchs im ersten Quartal 2017 doppelt so schnell wie die USA - trotz Trump.
Als Ursachen dafür gelten der erhöhte private Konsum der Bürger und mehr Investitionen. Was Trump in USA wollte, haben die Europäer gemacht. Die Unternehmer nutzen derzeit offenbar die (noch) extrem niedrigen Kreditzinsen für Investitionen.

Spanien schaffte das höchste Wachstum mit 0,8%, Deutschland liegt mit 0,6% im Durchschnitt, Griechenland, Italien und Frankreich hinken mit 0,4% hinterher.

Das zweite Quartal 2017 begann für Deutschland noch besser.
Deutsche Unternehmen steigerten ihre Produktion von März zu April um durchschnittlich 0,8 Prozent - und das trotz der Osterfeiertage in diesem Monat. Die Umsatzzahlen des produzierenden Gewerbes lagen über den Erwartungen, die Energieerzeuger steigerten die Produktion sogar um 5,7%.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Rente mit 95 oder Vereintes Europa?

Die emotionalisierte, aber völlig sinnentleerte Diskussion um ein Renteneintrittsalter von 63. 65 oder 67 Jahren wird durch Fakten von vornherein ad absurdum geführt - daran ändert auch eine vorübergehend "postfaktische" Zeit nichts:

Die Geburtenzahl hat sich seit 1967 fast halbiert:
von fast 1,4 Millionen auf nur noch 735.000 pro Jahr.

Die Anzahl der über 50-Jahrigen hat sich um über 50 Prozent erhöht.
Heute leben in Deutschland 36 Millionen Ältere und sie leben viele Jahre länger als früher.

Vor 37 Jahren lebten in Deutschland gut 21 Millionen Jugendliche.
Heute sind es nur noch 8 Millionen, also etwa 40 Prozent weniger.

Wie sollen diese wenigen Menschen in einigen Jahren die Renten für all die verdienen,
die schon mit weniger als 70 Jahren in Rente gehen wollen und dann noch knapp 30 Jahre leben ????? Mit 65 in Ruhestand gehen und dann noch 30 Jahre lang die Hälfte des früheren Einkommens erhalten?

Wollen etwa die Jungen von heute 80 Prozent ihres Verdienstes in die Renten- und Sozialkasse einzahlen, damit ihre Eltern, Großeltern und ihre Kinder auch davon leben können?
Bei allen "sozialen Solidaritätsbeteuerungen" (linker Politiker), das kann ich nicht glauben.

Da müsste schon ein "Vereintes Europa" dem überalterten Deutschland finanziell mächtig unter die Arme greifen. Denn in einigen südlichen Ländern mit umgekehrter Alterspyramide gibt es noch genug Jugendliche.
Doch müssten wir da jetzt nicht sehr, sehr viel mehr dafür tun, dass die einen Arbeitsplatz bekommen und die Deutschen mögen, damit sie den Deutschen demnächst beistehen zu können?

Mittwoch, 17. Mai 2017

Weit über 1 Million unbesetzte Arbeitsplätze


Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland ist so hoch wie noch nie zuvor. 1.064.000 freie Arbeitsstellen sind in Unternehmen bundesweit derzeit zu besetzen (laut Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung). Ein neuer Rekord. Deutschland braucht dringend Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften, damit Firmen nicht ins Ausland abwandern müssen oder Aufträge verlieren.

Die Deutschen arbeiten immer mehr


Laut Statistischem Bundesamt wurde im ersten Quartal 2017 in Deutschlands Wirtschaft soviel gearbeitet, wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Die gut 43,7 Millionen Erwerbstätigen leisteten in Quartal 1/2017 rund 15,3 Milliarden Arbeitsstunden (laut vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB). Das entspricht 350,7 Stunden pro Kopf, ist 3,2% mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit 1992.


Letzte Woche habe ich in Rom dazu einen passenden Spruch gehört:
    "Die Römer arbeiten, um zu essen.
     Die Deutschen essen, um zu arbeiten."

Dienstag, 16. Mai 2017

Südafrika Rundreise

Wer hat Lust und Zeit, eine Rundreise durch Südafrika, Lesotho, Drakensberge, Swasiland und viele Nationalparks mitzumachen? Start in Kapstadt und Finale in Johannesburg. Zeitraum 3.-23.11.2017.
Ich suche Reisepartner/In (der bzw. die nicht schnarcht).
Anschlusstage vorher in Kapstadt und nachher in Johannesburg oder bei Zwischenhalt in Dubai möglich. Bei Interesse bitte schnell bei mir melden: 06438-5400.

Montag, 1. Mai 2017

Die EU-Staaten zahlen sehr viel Geld für sehr viele Soldaten, ABER...

"...Die – derzeit noch – 28 EU-Nationen geben zusammengerechnet 200 Milliarden Euro für Verteidigung aus.
Das ist sehr viel Geld, mehr als doppelt so viel wie zum Beispiel Russland ausgibt. Aber wir geben das Geld 28-mal nicht effektiv genug aus.
Unsere Vision: die Europäische Armee.
Die EU-Nationen haben zusammen über 1,5 Millionen Soldaten, viel mehr als zum Beispiel die Vereinigten Staaten. Aber ist diese gigantische Armee irgendwo sichtbar? Glauben wir selbst, dass wir so stark sind?..."
                                                                 Dr. Hans-Peter Bartels, Wehrbeauftragter, Deutscher Bundestag

Samstag, 15. April 2017

"Währungshüter" haben knapp 1.475 Billionen Euro Schuldentitel in die Bücher genommen

Laut Angaben der EZB nahmen sie und die nationalen Notenbanken vom 3. bis zum 7. April öffentliche Schuldtitel im Wert von 16,68 Milliarden Euro in ihre Bücher, um Staatspleiten zu vermeiden. Das Gesamtprogramm soll mindestens bis Ende 2017 weiterlaufen und ein Volumen von 2,280 Billionen Euro erreichen.
Mit bisher 80 Mrd. Euro pro Monat flutet die EZB den Markt. Das treibt zwar die Schulden v. a. der Staaten, Länder und Kommunen in immer neue Rekordhöhen, kommt aber bei den Bürgern so gut wie nicht an;
irgendwann allerdings unvermeidbar schon - als Währungs-Inflation oder als Währungs-Crash (Geldentwertung).