Sonntag, 25. Dezember 2016

Geschäftsklimaindex auf höchstem Stand seit fast 5 Jahren

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich auch im Dezember weiter verbessert. Der Geschäftsklimaindex stieg von 110,4 im November auf nun 111,0 Punkte. Er wird vom Münchner ifo Institut erhoben. Aufgrund des starken US Dollars darf die Exportindustrie mit neuen Aufträgen rechnen. Die Importe werden allerdings aufgrund des fallenden Euro teurer, wie die Autofahrer bereits bemerkt haben dürften.

Samstag, 24. Dezember 2016

Mit 1,115 Milliarden € subventionieren Stromkunden deutsche Unternehmen p. a.


Mehr als eine Milliarde Euro müssen Strom-Endkunden 2017 zahlen, um Rabatte für deutsche Unternehmen zu kompensieren. Eingeführt wurde die Subvention, weil nach dem katastrophalen Reaktorunglück in Fukushima steigende Strompreis erwartet wurden. Doch dank Erneuerbarer Energien sanken die Börsenpreise stattdessen deutlich.

2017 müssen laut Mitteilung der Übertragungsnetzbetreiber die sog. Letztverbraucher 1,115 Milliarden Euro zusätzlich tragen, um Subventionen für die stromintensiven Betriebe zu zahlen, die von Gabriels Ministerium von einem Teil der Netzentgelte befreit worden sind. Seit 2012 haben diese Subventionen die Verbraucher etwa 4,5 Milliarden Euro gekostet.

Die Grünen fordern den Wegfall der seit Jahren umstrittenen Milliarden-Umlage. Von ihr profitieren große Stromabnehmer aus der Stahl- und Aluminiumindustrie - und auch Schlachthöfe, Discounter, Fast-Food-Filialen, Rechenzentren, Banken, Versicherungen, Krankenhäuser, Großbäckereien, Kühlhäuser, die Deutsche Börse...
Die entgangenen Erlöse werden als Aufschlag auf die Netzentgelte umgelegt. 2017 steigt die Umlage von 0,378 auf 0,388 Cent pro Kilowattstunde. Im Jahr 2015 waren 4.433 Unternehmen von Teilen der Netzentgelte befreit.
   
Diese Befreiung wurde 2011 nach dem Atomausstieg eingeführt, weil mit steigenden Strompreisen gerechnet wurde. Da der Strompreis an der Börse seitdem jedoch gesunken ist, fordert die Grüne Abgeordnete Höhn die Abschaffung der Subvention.
Derzeit erhielten jedoch jedes Jahr zusätzliche Unternehmen die Unterstützung, "weil über kreative Prozesse die Voraussetzungen für die Befreiung" erreicht würden. Gerichte hätten die Umlage schon zweimal für unrechtmäßig erklärt. Doch durch nachträgliche Änderungen sei die Subventionierung erhalten worden.

Samstag, 3. Dezember 2016

Deutsche Firmen rechnen mit guter Konjunktur


Die Stimmung unter deutschen Firmenchefs ist so gut wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr.
Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Oktober auf 110,5 Punkte. "Der Aufschwung in Deutschland gewinnt an Fahrt", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Sowohl ihre Geschäftslage als auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate beurteilten die befragten 7.000 Führungskräfte günstiger als zuletzt.
Vor allem die Industrie blickt wieder optimistischer nach vorne. Investitionsgüter wie Maschinen und Anlagen seien gefragt. Im Einzelhandel stagnierte das Geschäftsklima, doch vor Weihnachten könnte sich das ändern. Am Bau hellte sich zum siebten Mal in Folge die Stimmung auf und eilt zu immer neuen Rekorden. Insgesamt sei die Lage am Arbeitsmarkt vielversprechend. "Es wird eingestellt ohne Ende", sagte Ifo-Konjunkturexperte Klaus Wohlrabe. "Es sieht nach einem guten Jahresendspurt aus", so Analystin Ulrike Kastens vom Bankhaus Sal. Oppenheim.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Abrisskosten für Fukushima steigt auf mehrere Milliarden Euro - für ca. 40 Jahre


Stilllegen und Abbauen des explodierten japanischen Atommeilers in Fukushima wird sehr viel teurer als bislang kalkuliert. Die Abrisskosten werden voraussichtlich auf umgerechnet mehrere Milliarden Euro pro Jahr steigen. Das teilte Japans Industrieministerium mit. Derzeit werden rund 700 Millionen Euro jährlich aufgewendet. Noch nicht berücksichtigt sind dabei die Kosten, die für das Bergen der geschmolzenen Brennstäbe anfallen werden. Damit kann erst 2018 oder 2019 begonnen werden.
Der Abriss dauert voraussichtlich 40 Jahre.
Der Betreiber Tepco kämpft damit, weiteres Ausfließen von radioaktiv verseuchtem Wasser aus dem Kraftwerksgelände zu verhindern. Tepco selbst sagt, es könne keine Angaben zu den Gesamtkosten für Abriss und Entsorgung machen.
Durch die Kernschmelze der Reaktoren wurden Wasser, Äcker, Wohngebiete, die Luft und das Meer verseucht. Mehr als 160.000 Menschen mussten die Region vermutlich für immer verlassen. Die landwirtschaftlichen Anbauflächen sind unbenutzbar.
Über dieses Thema berichtete Inforadio am 25. Oktober 2016 um 15:25 Uhr

Montag, 24. Oktober 2016

Starke Neodym-Eisen-Bor-Magnete aus dem 3-D-Drucker


An der TU Wien entstand der erste 3-D-Drucker zum Herstellen von Objekten aus magnetischem Material. Der neue Magnet-Drucker druckt mit Schnüren aus magnetischem Mikro-Granulat. Dieses wird von einem Kunststoff-Bindematerial zusammengehalten, im Drucker erhitzt und mit einer Düse Punkt für Punkt an den richtigen Stellen aufgebracht. Das so entstehende dreidimensionale Objekt besteht zu 90 % aus magnetischem Material und zu 10 % aus Kunststoff. Das gedruckte Objekt ist noch nicht magnetisch. Es wird erst zum Schluss einem starken äußeren Magnetfeld ausgesetzt und so zu einem Permanentmagneten.
mehr: http://www.elektroniknet.de/automation/sonstiges/artikel/135012/

Samstag, 8. Oktober 2016

Neues Speicher-Forschungszentrum an der RWTH Aachen



Aachens Uni bekommt dank Unterstützung des Wissenschaftsrats ein Zentrum zur grundlegenden Erforschung von Batterie-Materialien. Bund und Land NRW finanzieren den Bau eines Forschungszentrum für knapp 60 Millionen Euro.
Die komplette Prozesskette von der Herstellung bis zur Anwendung der leistungselektronischen Bauteile und Batterien, genau wie der Lebenszyklus sämtlicher Materialien und Komponenten werden erforscht.
Im Laborbereich eins soll das Altern von Materialien im Zeitraffer beobachtet werden. An Prüfständen werden die chemischen Prozesse durch Hitze, hohe Stromstärken und pausenlose Nutzung beschleunigt. Im zweiten Labor-Bereich wird der Bau von Prototypen erforscht. Laborbereich drei soll der physikalisch-elektrochemischen Analyse dienen, etwa per Computer-Tomographie.
Baubeginn ist für 2017 geplant. Mitte 2020 sollen 150 Mitarbeiter einziehen.

Freitag, 7. Oktober 2016

US-Staats-Schulden so hoch wie nie zuvor

Ende September endete das US-amerikanische Haushaltsjahr, das vom Kalenderjahr abweicht. Dies offenbarte, dass die amerikanischen Staatsschulden im letzten Jahr um 1,4 Billionen US-Dollar anstiegen und sich alleine der explizite Schuldenstand auf 19,57 Billionen US-Dollar erhöhte. Dies entspricht einem neuen Allzeithoch.
Damit sind die USA explizit mit 107% des Bruttoinlandsproduktes verschuldet. Die USA haben dabei den einzigartigen Vorteil als Hegemon die Weltleitwährung zu drucken, weshalb sich die USA leichter verschulden können in der Welt, als andere Staaten.
Dennoch ist die Schuldenlast im Verhältnis zum BIP so hoch wie zuletzt vor dem zweiten Weltkrieg und die Finanzielle Repression über real negative Zinsen ist die einzige Möglichkeit für die USA, sich langfristig von der Schuldenlast über Inflation zu befreien.
Dennoch sehen viele darin den sicheren Bankrott der USA und auch wir glauben, dass sich diese politische Entgleisung nur durch höhere Marktzinsen und eine Wirtschafts- und Finanzkrise wieder bereinigen lässt.

Die bundesdeutschen Schulden sind mit 2 Billionen Euro und einem Verhältnis zum BIP von 66% im Vergleich zu den der USA noch verhältnismäßig gering. Doch dies täuscht leider, denn in der Bundesrepublik ist fast die gesamte Altersversorgung staatlich geregelt, während diese in den USA zum großen Teil privat geregelt ist.
Berücksichtigt man in Deutschland die Renten- und Pensionsverpflichtungen des Staates, so ergibt sich eine Nachhaltigkeitslücke aus den expliziten und den impliziten Staatsschulden von 212% des Bruttoinlandsproduktes, was die Berechnungen des Forschungszentrums Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zeigt.
Quelle: Markus Blaschzok | Chef-Analyst GoldSilberShop.de <info@goldsilbershop.de>
Fr 07.10.2016 14:55

Montag, 19. September 2016

CETA / TTIP - das Messer an der Kehle der Demokratie


Die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD wundern sich über den Stimmenzuwachs am linken und v. a. rechten Rand des politischen Spektrums. Die Ursache sehen sie (und die Medien) nahezu ausschließlich in der Frage der Zuwanderung und Integration von Menschen auf der Flucht. (Eine "Flüchtlingskrise" hatte Deutschland zuletzt 1945 ! Damals wurden 12,5 Millionen Flüchtlinge in einem ausgebombten Land erfolgreich integriert.)

Doch auch wenn jemand die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel 100prozentig unterstützt, kann er die Regierungsparteien beim besten Willen nicht mehr wählen, solange sie CETA, TTIP und TISA in der derzeitigen Form (mit den Investorenschiedsgerichten) unterstützen.

Aus welchen Gründen wird das nicht erkannt von den Parteivorständen, die unsere demokratischen Rechte zum Spielball globaler Konzerne machen? Freier Handel hat viele Vorteile, aber nicht, wenn er auf Kosten der Bevölkerung ganzer Staaten geht.

Anhang 2 an diesem Link sollte sich jeder gründlich durchlesen:
http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=35011%20-%20anhang#anhang_2
„CETA ist das Messer an der Kehle der Sozialdemokratie“ von SPD-Mitglied Hans-Georg Tillmann, Rechtsanwalt, Vorstandsmitglied SPD UB Hannover

und Anhang 1 macht ebenfalls sehr nachdenklich:
OFFENER BRIEF zum Beschlussvorschlag des SPD-Parteivorstands zum CETA-Abkommen von Jürgen Schmid, Mitglied im SPD Kreisvorstand Stuttgart, Mitglied im Regionalvorstand Region Stuttgart

Mittwoch, 14. September 2016

Um das Weltklima zu retten, fordert der Club of Rome weitsichtiges und radikales Umdenken

Es gilt, mehr Anreiz für den Klimaschutz zu schaffen, fordern die Wissenschaftler. Unter anderem könne eine CO2-Steuer, deren Einnahmen direkt an die Bürger verteilt werden, dabei helfen. Die Steuern auf Emissionen und Rohstoffverbrauch sollten erhöht werden und die Steuern auf Einkommen gesenkt.

Mit ihren neuen Empfehlungen wollen sie drei große Herausforderungen unserer Zeit mindern und eindämmen: Soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel.

Besonders beachtenswert (und sinnvoll, aber wohl schwer umzusetzen):
Firmen, die für die Herstellung ihrer Produkte übermäßig viele Ressourcen (z. B. fossile Brennstoffe) verbrauchen oder Menschen krank machen, sollen dafür zahlen. "Es sei unfair, dass die Folgen von Fettleibigkeit, Depressionen und verkürzter Lebenszeit von der Gesellschaft und nicht von den Herstellern von Lebensmitteln mit zu viel Zucker, Fett und Salz getragen würden." Wie wahr!

Ob weniger Wachstum und weniger Welthandel die Probleme lösen, bezweifeln die Kritiker. Rohstoff-verbrauchendes Wachstum ist sicher kritisch zu sehen, innovative Geistesblitze und Softwarelösungen wohl weniger. Das rasante Wachstum der Weltbevölkerung einzudämmen und das Rentenalter den erhöhten Lebenserwartungen anzupassen ist vermutlich unumgänglich. Dies umzusetzen dürfte für alle Regierungen nicht leicht werden.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/neuer-bericht-die-forderungen-des-club-of-rome-14433541.html

www.wiwo.de/politik/konjunktur/club-of-rome-mit-weniger-wachstum-probleme-loesen/14538910.html?xing_share=News

Dienstag, 6. September 2016

Begrenzung der Klimaerwärmung für DAX-Konzerne noch immer kein Ziel

Eine „wissenschaftsbasierte Unternehmensstrategie" zum Einhalten des Zwei-Grad-Ziels der Erderwärmung entsprechend dem Pariser Klima-Schutz-Abkommen verfolgen derzeit erst vier der 30 im DAX vertretenen deutschen Großkonzerne. Nach einer aktuellen Imug-Studie bekennen sich nur vier Dax-Konzerne dazu, wissenschaftsbasierte Reduktionsziele zumindest zu entwickeln: Adidas, Beiersdorf, Commerzbank und Daimler.

Die meisten Unternehmen haben sich noch keine Ziele mit konkreten  Messkriterien und Terminen gesetzt. Das ist auch in anderen Ländern leider nicht besser. Noch immer hat für die verantwortlichen Vorstände das Geldverdienen und Umsatzsteigern mehr Bedeutung als das Überleben der Menschheit und der Natur.

Samstag, 20. August 2016

Bereitschaft zu Stellenwechsel ist bei Managern sehr hoch

Eine Studie der Personalberatung Odgers Berndtson mit 1.757 Führungskräften in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat ergeben, dass deren Wechselbereitschaft erstaunlich hoch ist.
Demnach halten 40 Prozent der Führungskräfte einen Wechsel innerhalb des kommenden Jahres für wahrscheinlich. Nur knapp unter 25 Prozent der Befragten schließt einen Stellenwechsel in absehbarer Zukunft aus. Dieses Ergebnis stützt die Ansicht vieler HR-Manager, dass hohe Vergütungen von Führungskräften nötig seien, um sie im Unternehmen zu halten.

Überraschend jedoch ist:
77 Prozent der Befragten sind mit ihrer aktuellen Position zufrieden, sogar unter den Wechselbereiten sind es immer noch 50 Prozent. Erklären lässt sich das mit dem Wunsch nach einem weiteren Karriereschritt auch außerhalb des derzeitigen Unternehmens

In der Konsumgüterbranche können sich sogar 50 Prozent der Führungskräfte vorstellen,
die Firma zu wechseln. In der Pharma- und Medizinbranche liegt die Wechselbereitschaft bei
45 Prozent der Führungskräfte. Im öffentlichen Sektor sind "nur" 29 Prozent wechselbereit.

50.000 - Herzlichen Glückwunsch - weiter so!

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Samstag, 13. August 2016

Weiterbildung in Deutschland regional sehr unterschiedlich


Wenn Sie sich regelmäßig weiterbilden, können Sie Ihre Chancen im Beruf erhöhen. Doch obwohl ohne lebenslanges Lernen nichts mehr geht, gibt es in Deutschland sehr große regionale Unterschiede in der Weiterbildung.

Wissen verändert sich und veraltet immer schneller. Daher heißt es: sich ständig weiterbilden. Doch die Bereitschaft dazu ist in einigen Gegenden erheblich geringer als im Südwesten unserer Republik.

Lange glaubten viele: Wer lernt, braucht nicht zu arbeiten, und wer arbeitet, braucht nicht mehr zu lernen. Das hat sich grundlegend geändert.
Was junge Menschen heute in Ausbildung oder Studium lernen, kann schon vor Ausbildungsende überholt sein, so schnell verändert sich unsere Welt heute. Viele Berufe, die ein Studienanfänger von heute später ausüben wird, gibt es derzeit noch gar nicht. Eine Ausbildung und ein Studium kann also nur eine Startgrundlage sein.

Lebenslange Weiterbildung macht nicht nur Freude und lohnt sich karrieremäßig, sie ist auch unbedingt notwendig, will man nicht arbeitslos werden.

In Deutschland ist die Bereitschaft zur Weiterbildung ungleichmäßig verteilt (laut  einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung). So liege die Weiterbildungsquote im Durchschnitt bei 12,3 Prozent. Von 43,5 Millionen Beschäftigten (Stand: Mai 2016) nehmen nur etwas mehr als fünf Millionen Deutsche an Weiterbildungsmaßnahmen teil.

In Baden-Württemberg drücken 14,8 % berufsbegleitend die Schulbank, in Hessen 14,6 %. Auch innerhalb der Länder gibt es regionale Unterschiede. Deutschlands Spitzenreiter in punkto Weiterbildung leben im hessischen Darmstadt: Hier besuchten fast 25 % der über 25 Jährigen mindestens eine Weiterbildung oder einen Sprachkurs.

Die niedrigste Weiterbildungsquote weisen Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland mit 10,4 Prozent auf. Schlusslicht war das brandenburgische Prignitz. Dort nahm nur jeder 34. Einwohner an einer Weiterbildung teil.

Was bringt Weiterbildung (laut forsa-Umfrage unter 20-40-Jährigen 2/2015)?
      Kompetenz und Sicherheit: 80%
      Zufriedenheit und Selbstbewusstsein: 60%
      Anerkennung: 50%
      Beruflicher Aufstieg und Verantwortungszuwachs: 45%
      Finanzielle Vorteile und persönliche Weiterentwicklung: 33%

Wie bilden Unternehmen ihre Mitarbeiter weiter (laut Branchenverband Bitkom)?
      Externe Seminare: 43%
      In-House-Seminare mit externen Referenten: 40%
      Webbasierte Lernprogramme: 36%
      PC-Lernprogramme: 24%
      In-House-Seminare mit eigenen Mitarbeitern: 20%
      Interaktive Videos: 12%

40.000.000.000 CDs und DVDs pro Jahr

Jedes Jahr werden 40 Milliarden CDs und DVDs produziert. Und obwohl es sich dabei um wertvolle (und keineswegs umweltfreundliche) Rohstoffe handelt, landen die meisten im Müll.
Dabei lassen sich die Rohstoffe wunderbar wiederverwenden. In Deutschland gibt es in vielen Kreisen und Gemeinden Sammelstellen, wo Sie die nicht mehr benötigten Kunststoff-/Aluminium-Scheiben kostenfrei abgeben können.

9.000.000.000 E-Mails jede Stunde

Beinahe 2,5 Millionen E-Mails werden pro Sekunde weltweit versendet.
Das sind 150 Millionen Mails pro Minute, 9 Milliarden in pro Stunde …
Wie viele ungelesen gelöscht werden, lässt sich nicht feststellen. :-)

Donnerstag, 21. Juli 2016

Unfassbar: Tonnenweise Lebensmittel verflüssigt ins Abwasser

1,3 Milliarden Tonnen Essensreste gelangen nach Schätzung der UN-Ernährungsorganisation FAO jährlich in den Müll. In den ständig wachsenden Millionen-Städten wächst nicht nur das Versorgungsproblem, sondern zunehmend auch das Entsorgungsproblem der unglaublich großen Müllberge.
Dass da jede noch so verrückte Möglichkeit genutzt wird, nicht verbrauchte Lebens-, Nahrungs- und Genussmittel zu vernichten, ist zwar verständlich, aber zum Teil schon pervers.
In Singapur werden Lebensmittel verflüssigt und ins Abwasser eingeleitet. Damit werden gigantische Wassermengen "überdüngt" und verschmutzt. Umweltbewusstsein und Umweltschutz sieht anders aus! Doch hier muss sich wohl auch jeder Verbraucher an die eigene Nase fassen.

Quelle und mehr dazu:
http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/915247/megastaedte-13-milliarden-tonnen-essensabfaelle.html?sh=1&h=1765290688

Mittwoch, 6. Juli 2016

5.000.000 kg Aluminium- und Plastik-Müll aus Kaffeekapseln - pro Jahr

Allein in Deutschland summiert sich der Kaffeekapsel-Müll aus Aluminium und Plastik auf 5.000 Tonnen – in nur einem Jahr (2015)!
Mondelez, Tchibo, Aldi Süd, Nestlé und Co. bieten winzige Mengen Kaffee in extrem überteuerten und umweltfeindlichen Plastik-Aluminium-Kapseln an.
Abgesehen von den Gesundheitsgefahren durch Aluminium (Gefahr von Demenz, Alzheimer, Brustkrebs, Allergien etc.) und Weichmachern ist keine dieser Kapseln biologisch abbaubar.
Tchibo und Mondelez vertreiben Plastikkapseln, die sich angeblich besser recyceln lassen sollen, doch weil diese mit einem Aluminium-Deckel versehen und sehr klein sind, erschweren sie die Wiederverwertung enorm.

Literatur-Tipp zu den Gefahren von Aluminium:
Gesund ohne Aluminium. Alu-Fallen erkennen. Schwere Krankheiten vermeiden.
Bert Ehgartner, Ennsthaler, Steyr, 2. korr. Aufl. 2014, 286 S.
Rezension, siehe www.ras-training.de/neu/themen/gemeinsame%20seiten/buchtipps.htm
Lohnender Fachliteratur-Tipp Nr. 191

Die Deutsche Umwelthilfe schätzt, dass allein in Deutschland im Jahr 2,8 Milliarden Einwegbecher weggeschmissen werden, 320.000 Stück jede Stunde.
"Zunehmende Mobilität der Lebensstile und ständige Erreichbarkeit verhalf dem 'Coffee to go' ab dem Jahr 2000 zum Durchbruch in Deutschland und Europa." Die geschätzte Lebensdauer dieser vielen Milliarden Plastikbecher beträgt nur 15 Minuten und damit noch zehn Minuten weniger als die einer Plastiktüte.
Wer benutzt eigentlich diesen Müll so gedankenlos???

Dienstag, 5. Juli 2016

Komplexe Herausforderungen effektiv meistern


Aufstellungen ermöglichen es, für Problemstellungen mit komplexen, unbekannten und weit zurück reichenden Ursachen oft innerhalb von weniger als einer Stunde kreative, neue Lösungsmöglichkeiten zu finden, die für alle Betroffenen vorteilhaft und annehmbar sind.



Die Methode ist daher äußerst interessant für jeden, der Kosten, Zeit und Aufwand sparen möchte und an einer langfristig guten Lösung für alle Beteiligten und Betroffenen interessiert ist.

Jede Aufstellung ist anders und jeder Aufstellungs-Tag ist lohnenswert und einzigartig.
Es ist ein ideales Training für Intuition, emotionale Intelligenz und anteilnehmendes Einfühlungsvermögen.

Am 17. Juli steht Ihnen wieder das erfahrene Aufsteller-Team als Begleiter zu Ihrer Unterstützung bereit. Am monatlichen Aufstellungs-Tag in der Re-Sourcing-Oase haben in 14 Jahren über 1.470 Personen teilgenommen (darunter 58 "Aufstellungsleiter").

Nutzen Sie die nächsten Gelegenheiten in Hünfelden-Heringen am:
17. Juli, 21. Aug., 18. Sept. Beginn jeweils 9.30 Uhr (bis ca. 18.00 Uhr).

Jetzt anmelden und Klarheit über anstehende Aufgaben und persönliche Veränderungen gewinnen

www.Systemaufstellungen24.de liefert Ihnen alle Infos zum Aufstellungs-Tag.

www.System-Aufstellung.info informiert Sie über Organisations-, Struktur-, Werte-, Visions-, Team Management Aufstellungen etc. und alles, was für den Erfolg von Unternehmen, Führungskräften, Managern, Arbeits-Teams, Produkten und Dienstleistungen wertvoll und nützlich ist.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Schule schafft Stühle ab

Im westnorwegischen Ort Bjerkreim hat eine Schule die Stühle in den Klassenzimmern durch Sitzbälle ersetzt. Die gesundheitlichen Effekte waren so enorm, dass zahlreiche Schulen im Land sich auch für diese Idee interessieren.
In den Klassen fünf bis sieben sind die Stühle Sitzbällen gewichen. Nach Unterrichtsende legen die Schüler sie in einen Ringhalter auf den Tisch. So kann der Boden schnell geputzt werden. Ein Physiotherapeut überzeugte den Rektor und den Schularzt vom Ziel, die Rückenmuskulatur der Kinder so früh wie möglich zu entlasten.
Es gelang auf freiwilliger Basis und mit viel Aufklärungsarbeit für alle Beteiligten. Kinder mit Bällen entwickelten deutlich stärkere Rückenmuskeln als eine Vergleichsgruppe von gleichaltrigen Schülern mit herkömmlichen, viel teureren Stühlen. Der Körper lernt damit, tieferliegende Muskeln beim Sitzen zu nutzen.
Die Hoffnung lautet: Vielleicht können schon in der Grundschule die Rücken- und Muskelschmerzen einer ganzen Generation vermindert werden.

Montag, 27. Juni 2016

Vom BREXIT zum ENGOUT

Nach dem BREXIT jetzt noch ENGOUT.
England will nicht mehr in Europa mitspielen.
Glückwunsch nach Island!

Lernen nach Feierabend - Weiterbildung ist Geld wert


Lohnt es sich für Berufstätige nach Feierabend, Lehrbücher zu studieren und an Online-Kursen teilzunehmen, um die Qualifikationen zu erhöhen? Ja! Nicht nur für die persönliche Entwicklung, auch finanziell.

Vergütungsberater von Gehalt.de aus Hamburg, die dafür mehr als 87.000 Gehaltsdatensätze auswerteten, haben errechnet, dass sich Weiterbildungen tatsächlich auszahlen – weil die Gehälter hinterher deutlich höher sind.
Wer z. B. durch ein Zusatzstudium einen Fachwirt oder MBA erwirbt, verdient im Jahresdurchschnitt deutlich mehr als Kollegen ohne entsprechende Weiterbildung. Wer eine Meisterprüfung besteht, bekommt im Schnitt 7.000 € mehr, ein Bachelor mit MBA 12.000 € mehr, ein Master 19.000 € mehr, ein Bankfachwirt 16.000 € mehr als ohne zusätzliche Fortbildung mit Abschluss.

Quelle: svs. FAZ, 09.06.2016
Und außerdem steigert Weiterbildung nicht nur den Marktwert, sondern auch den Selbstwert.

Schwedische Stadt testet 6-Stunden-Arbeitstag mit überraschenden Ergebnissen

Forscher haben immer wieder belegt: "Wer mehr als 60 Stunden pro Woche arbeitet, riskiert damit seine Gesundheit". Sie argumentieren daher teilweise sogar für eine 25-Stunden-Woche.
Doch welcher Arbeitgeber ist bereit, die Arbeitszeiten seiner Angestellten zu reduzieren?
In Göteborg experimentieren einige Unternehmen seit mehreren Monaten mit dem 6-Stunden-Arbeitstag. Angestellte in einem Pflegeheim, einem Krankenhaus, einer Fabrik und einem Tech-Startup arbeiten in der schwedischen Stadt nur noch 30 Stunden pro Woche — mit großartigen Resultaten.
Carolin Ludwig und Chris Weller berichten darüber im Business Insider am 25.05.2016
http://www.businessinsider.de/diese-stadt-in-schweden-testet-den-6-stunden-arbeitstag-mit-faszinierenden-ergebnissen-2016-5

Produktivität und Zufriedenheit gestiegen

...80 Mitarbeiter sind voll des Lobes für den Vorstoß ihres Arbeitgebers: „Früher war ich ständig erschöpft“, sagte Lise-Lotte Petterssson gegenüber den Kollegen vom „Guardian“. „Jetzt bin ich viel aufmerksamer. Ich habe mehr Energie für meine Arbeit und auch für meine Familie“....
...seit dem Wechsel zu dem neuen Arbeitszeitmodell waren weniger Angestellte krank, es konnten mehr Operationen durchgeführt werden und die Wartezeiten für die Patienten wurden verkürzt — also alles in allem kein schlechtes Geschäft...
"...wenn wir die Produktivität erhöhen wollen, sollten wir offen für neue Ideen sein.“
Das Toyota-Werk in Göteborg hat ein ähnliches Modell schon vor 13 Jahren umgesetzt und auch beim örtlichen Internet-Startup Brath arbeiten die Angestellten seit 2013 nur noch 30 Stunden pro Woche. Bei beiden Firmen sind dadurch sowohl die Produktivität der Mitarbeiter als auch der Gewinn gestiegen. Das zeigt, dass der Sechs-Stunden-Arbeitstag auch für Firmen geeignet ist, die kommerzielle Erfolge vorweisen müssen...
Mehr siehe:
http://www.businessinsider.de/diese-stadt-in-schweden-testet-den-6-stunden-arbeitstag-mit-faszinierenden-ergebnissen-2016-5

Sonntag, 29. Mai 2016

Prof. Zayas nennt CETA und TTIP einen Affront gegen die Demokratie


Professor Alfred de Zayas, Harvard, promovierter Professor der Rechtswissenschaften und unabhängiger Sonderberichterstatter des UNO-Menschenrechtsrates für die Förderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung, erklärt, dass selbst dann, wenn TTIP von allen 12 Vertragsparteien, die das TPP-Abkommen ausgehandelt haben, ratifiziert würde, die Unvereinbarkeit des Abkommens mit rechtstaatlichen Grundsätzen bestehen bliebe.
CETA und TTIP stellen auch nach Prof. Zayas einen Affront gegen die Demokratie, die Gerechtigkeit, die nationale Souveränität sowie die "Ontologie des Staates als Beschützer des öffentlichen Interesses" dar.

Quelle und mehr dazu:
https://www.change.org/p/angela-merkel-und-sigmargabriel-einblick-f%C3%BCr-alle-in-die-ttip-unterlagen-ttiptransparenz/u/16732247?tk=00etgbTDXBCtFOq8mV0DUooSGk8Z0ik9SHsI0WvVdX4&utm_source=petition_update&utm_medium=email

Wer es noch nicht gesehen hat:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2739330/Die-Anstalt-vom-24.-Mai-2016?bc=kua884728
Prädikat: außerordentlich informativ!

Mittwoch, 25. Mai 2016

Unbedingt ansehen. Alle Vorteile von TTIP - doch für wen?

TTIP und CETA in "Die Anstalt" (ZDF).
Mehr gibt es dazu kaum noch zu sagen. Viel mehr muss man dazu auch nicht mehr wissen. Erstklassig, wie umfassend hier recherchiert wurde! Gratulation!
Wer das (auch nach dreimaligem Ansehen) immer noch nicht verstanden hat, dem ist nicht mehr zu helfen (oder die Demokratie egal):
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/2739330/"Die-Anstalt"-vom-24-Mai-2016
Unbedingt ansehen!

Auch online sehen in der ARD-Mediathek:
"Die Story im Ersten - Konzerne klagen - Wir zahlen. Wie Schiedsgerichte den Rechtsstaat aushebeln":
http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Konzerne-klagen-W/Das-Erste/Video?documentId=31181268&bcastId=799280
Sehen Sie in einer sehr sachlichen Dokumentation, wie private Anwälte viele Millionen verdienen auf Kosten der Steuerzahler. Auf Prozessgewinne kann in der Finanzindustrie bereits gewettet werden - mit 400% Gewinnaussicht !
Mehr dazu - wie immer - in den monatlichen kostenfreien RAS-News:

Montag, 23. Mai 2016

Sichtbar-Machen ist mehr als visualisieren!

Sichtbar-Machen stellt dar und strukturiert, was zuvor verborgen, nicht präsent, so nicht bewusst war. Sichtbares lässt sich leichter bearbeiten und bewerten. Über Sichtbares lässt sich leichter reden, Entscheidungen treffen, Maßnahmen festlegen. Sichtbares kann bewusst weitergegeben werden.

Sichtbar-Machen verändert die Perspektive/Sichtweise.
Sichtbar-Machen ist immer ein Teil der Lösung.
Sichtbar-Machen kann auch durch bewusste Handlungen geschehen,
    denn auch Handlungen machen sichtbar – sie setzen Zeichen!

Sichtbar-Machen ist vielfältig.
Einige Beispiele:
  •   Visualisierungsmethoden machen Sachverhalte, Relationen sichtbar
  •   Metaphern und Analogien machen mit Worten sichtbar
  •   Organisationssaufstellungen machen Unbewusstes sichtbar
  •   Moderationstechniken machen Konflikte sichtbar
  •   Auftreten, Stil u.a. macht das Selbstbild sichtbar
  •   Die Alignment-Methode macht die innere Einstellungen sichtbar
  •   Das Optimierungsprofil macht die Schwachstellen bei
      Produktionsprozessen und -abläufen sichtbar
  •   ...

Vielfältige Ideen im Kopf könnte so aussehen...
Machen Sie es anders sichtbar!

Eine mögliche Vorgehensweise finden Sie hier beschrieben;
http://www.der-sichtbar-macher.de
Als Sichtbar-Macher unterstützt Horst Müller (Foto) Menschen dabei das,
was sie in Herz, Kopf und Körper - beruflich oder privat - bewegt, beschäftigt und beeinträchtigt
an Ideen, Gedanken und Gefühlen, auszudrücken und sichtbar zu machen.

Sichtbar-Machen verändert die Perspektive/Sichtweise.
Sichtbar-Machen ist immer Teil einer Lösung.
Sichtbar-Machen von verborgenen Beziehungsdynamiken, komplexen Zusammenhängen und unbekannten, verdeckten oder sehr lang zurückliegenden Ursachen geschieht auch durch Aufstellungen.

Erfahren Sie am eigenen Leib, welch phänomenal positive Wirkungen Aufstellungen entfalten können. Mehr dazu:
www.Systemaufstellungen.de
und  
www.System-Aufstellung.info

Erfahrungen von begeisterten Teilnehmern:
www.ras-training.de/resourcing/aufstellungen/referenzen_aufstellungen.htm

Dienstag, 17. Mai 2016

Ein Problem aufstellen?? !!


Eine Freundin gab mir kürzlich den Rat, mein berufliches Problem doch einmal aufstellen zu lassen. Zögerlich und mit vielen Fragezeichen meldete ich mich an.

Ich wurde herzlich begrüßt, die Gruppe war klein und wirkte freundlich. Nach der kurzen Einstimmung mit besinnlichen Übungen in der Natur entfaltete sich schnell eine vertrauensvolle Atmosphäre. Damit waren die ersten Hürden gemeistert.

Was ich dann erlebte, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Meine Freundin hatte recht, das muss man erleben.

Zunächst war ich Stellvertreter in anderen Aufstellungen und dann bekam ich in meiner Aufstellung so wertvolle Hinweise, dass ich befriedigt sagen kann: „Ja, diese Investition hat sich gelohnt! Das war eine sehr wichtige Erfahrung für mich, mit vielen hilfreichen Anregungen – auch aus den anderen Aufstellungen!!! Ich werde sicher wieder hingehen.“

Neugierig geworden? Dann melden Sie sich doch an unter 06438 - 5400 – Aufstellungen jeden 3. Sonntag im Monat.

Weitere 104 Erfahrungen begeisterter Teilnehmer:
www.ras-training.de/resourcing/aufstellungen/referenzen_aufstellungen.htm

Mehr Info zum Aufstellungs-Tag:
http://systemaufstellungen24.de/

Anmelden:
http://systemaufstellungen24.de/anmeldung-zum-aufstellungstag/
Nächste Gelegenheiten:  22. Mai, 19. Juni, 17. Juli 2016

Sonntag, 8. Mai 2016

USA fordern in TTIP, dass alles verkauft werden darf, dessen Schädlichkeit nicht definitiv bewiesen ist


"Die USA liefern Kriterien, nach denen eine Einstufung als Handelshemmnis erfolgen soll: hauptsächlich über das Risikoprinzip. Demnach können beispielsweise die Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel oder das EU-Chemikalienrecht REACH durch TTIP geschwächt werden. Die USA wollen, dass Stoffe nur dann verboten werden können, wenn vorher ihre Schädlichkeit belegt ist.

REACH hingeben basiert auf dem Vorsorgeprinzip: Durch das Inkrafttreten 2007 müssen alle Chemikalien ab einer gewissen Menge in der EU registriert werden; ihre Unschädlichkeit muss nachgewiesen sein. Bislang sind mehrere Tausend Chemikalien in der EU nicht zugelassen worden, da eine schädliche Wirkung nicht auszuschließen ist. Dieses Prinzip sieht die USA als Handelshemmnis."

mehr:  http://www.greenpeace.de/themen/umwelt-wirtschaft/glasklare-schrift

Der wichtigste wirtschaftliche Fakt, der gegen TTIP spricht

Der wichtigste wirtschaftliche Fakt, der gegen TTIP spricht, aber leider bisher fast nirgends erwähnt wird:

Die USA verlangen freien Zugang zu allen EU-Ländern. Erkennt die EU z. B. Zertifizierungen aus USA an, dürfen US-amerikanische Firmen in alle 28 EU-Staaten uneingeschränkt liefern. Umgekehrt dürfen Unternehmen aus den 28 EU-Staaten aber keineswegs in die 50 US-Bundesstatten liefern, selbst wenn die Regierungsvertreter aus Washington die europäischen Zertifizierungen anerkannt haben.

Die (von den meisten) bisher übersehene Begründung dafür:
Die US Bundesregierung hat – im Unterschied zur EU-Behörde in Brüssel – gar keine Entscheidungsbefugnis für die 50 Staaten, sondern jeder Staat hat seine eigenen Zertifizierungen.
Wollen US-Firmen in die Länder der EU liefern, hätten sie nach TTIP-Abschluss keinerlei Beschränkungen mehr. Einmal zertifiziert, heißt für 28 Staaten zertifiziert, keine weiteren Kosten.

Wollen EU-Firmen nach USA liefern, brauchen sie – auch nach TTIP-Abschluss – weiterhin für fast jeden US-Bundesstaat spezielle regionale Zertifizierungen.
Hier liegt das tatsächliche wirtschaftliche Grab für alle europäischen Firmen,
und daran kann TTIP nichts zum Positiven ändern (für die Europäer).
Denn, die US-Regierung hat – im Unterschied zur EU-Behörde in Brüssel – gar keine Verhandlungsmacht für Ihre Bundesstaaten.

Die US-Regierung müsste zuerst für ein einheitliches Zertifizierungssystem im eigenen Land sorgen. Davon ist sie Lichtjahre entfernt.

Deshalb würde TTIP nur US-Firmen nutzen, europäischen Firmen leider nicht.
Ihnen bleiben nur die hohlen Versprechungen nichtsahnender Politiker.

Freitag, 15. April 2016

Ziele erreichen - Visionen verwirklichen

Liebe Dein Leben. Ziele erreichen - Visionen verwirklichen. Von Fremdbestimmung zum bewussten Gestalten Deines Lebens.
Medien Service Schnappauf, Hünfelden, 277 S., viele Abb. und Übungen, ISBN 978-3-00-033229-6

Definieren Sie Ihren individuellen Lebenssinn und entfalten Sie das volle Potenzial Ihrer Persönlichkeit. Nutzen Sie diese wertvollen Anregungen für Ihre bewusste Lebensgestaltung. Erreichen Sie Ihre eigenen Ziele und verwirklichen Sie Ihre Visionen.

Ihre wachsenden positiven Eigenschaften lassen Sie zum Vorbild und vertrauensvollen Partner für Ihre Angehörigen, Freunde, Kollegen und Kunden werden.

Was Sie aus diesem Übungsbuch lernen:

- Verantwortung für Ihr Denken und Handeln übernehmen
- Über Ihre eigenen Gefühle selbst bestimmen
- Wege zu Glück und Ausgeglichenheit entdecken
- Die vielfältigen Einflüsse auf Ihre Persönlichkeit erkennen
- Durch konstruktives Denken gesund bleiben
- Die Wirkung Ihrer Einstellung auf die Kommunikation mit Ihren Mitmenschen verstehen
- Mit lebensbejahenden Vorsätzen innere Stärke, Zuversicht und Gelassenheit erreichen
- Ihre Wünsche strukturieren
- Hilfreiche Affirmationen und erwünschte Zielzustände so zu formulieren;
  dass Ihnen Ihr Unterbewusstsein hilft, sie leicht und sicher zu realisieren
- Konzentration und Tatkraft in allen Lebenssituationen aufbauen
- Durch klare Ziele und Lebenssinn zu Leistungsfähigkeit und Lebensfreude gelangen
- Ihre Entscheidungen aus innerer Gewissheit treffen
- Wichtige persönliche Visionen zuverlässig verwirklichen
- Ihre Ziele spielerisch leicht erreichen und erfüllt leben


Gliederung
     Ausführliches Inhaltsverzeichnis (pdf)
          3 Leseproben
                Leserstimmen
                     Bestellen


Text des Buchrückens:

Zum Inhalt
Noch nie zuvor hatten so viele Menschen die Möglichkeit, fantastische Ziele zu erreichen wie heutzutage. Wir leben in einer Zeitenwende. Wir entwickeln uns von der materiellen in die mentale Welt – ins Bewusstseins-Zeitalter. Wohlstand bedeutet, dass alles zum Wohle steht. Da Wohlstand geistigen Ursprungs ist, bestimmen Sie, was Sie erreichen. Mit den Methoden dieses Buchs können Sie konventionelles Denken überwinden und Ihr Bewusstsein so erweitern, dass Sie Ihre Visionen verwirklichen und Ihre Ziele erreichen – zum Wohle aller.
Dieses Handbuch zeigt Ihnen Wege zum Glücklichsein auf. Es hilft Ihnen, von der Fremdbestimmung zur Selbstbestimmung zu wechseln. Es zeigt Ihnen, welche Faktoren Ihre Persönlichkeit bisher bestimmt haben, und mit welchem Sie ab jetzt das Steuer Ihres Lebens erfolgreich in die eigenen Hände nehmen.

Sie erfahren, wie Sie
  • vom Opfer zum Schöpfer Ihres Lebens werden
  • statt über die Umstände zu klagen, die Umstände verändern
  • vom Problem-Denker zum Chancen-Denker werden
  • klären, was wirklich wesentlich ist in Ihrem Leben
  • Ihren idealen Zielzustand herbeiführen und genießen
 
 Zum Autor
Diplom-Wirtschaftspädagoge Rudolf A. Schnappauf leitet seit 1975 Seminare und Workshops im In- und Ausland. Seine Berufung: Menschen inspirieren, begeistern und wieder mit ihrer Quelle, ihren Selbstheilungskräften, ihrer inneren Weisheit und Liebe in Verbindung bringen; innere Achtsamkeit, Intuition, Selbstvertrauen, Körper- und Selbst-Bewusstsein fördern.

Nach langjähriger Führungserfahrung gründete er 1985 RAS Training und Beratung. Als Erfolgscoach hilft er Menschen, Erfüllung und Erfolg in Beruf und Privatleben zu vereinbaren, Vision, Mission, Berufung, Werte, Lebens-Sinn, -Aufgabe und -Ziele bewusst zu machen und hinderliche Überzeugungs- und Verhaltensmuster in förderliche Einstellungen, Fähigkeiten, Strategien und Verhaltensweisen zu transformieren. Profitieren auch Sie von der Kompetenz und Erfahrung von über drei Jahrzehnten persönlichkeitsentwickelnder Seminare!

Deutsche zahlen 52,4 Prozent Steuern und Abgaben

Laut Bund der Steuerzahler zahlten die Deutschen 52,4 Prozent Steuern und Abgaben im Jahr 2015.
Mehr als die Hälfte des erwirtschafteten Einkommens musste an den Staat abgeführt werden.
Dem Steuer- und Beitragszahler blieben nur 47,6 Cent pro verdientem Euro.
Staatlich beeinflusste Gebühren (wie z. B. die Rundfunkgebühr) sind dabei nicht berücksichtigt. Auch staatlich empfohlenen Rücklagen für die eigene Altersversorgung oder den Pflegefall sind noch nicht enthalten.

Als ich VWL studiert habe, galt eine Staatsquote von über 35 % als schädlich für das Gemeinwohl und den Wohlstand der Bürger.
Die Staatsquote der Schweiz - dem reichsten Land Europas zu dieser Zeit - lag damals bei 33 %.

Seither stiegen die Staatsausgaben beständig - die Staatsschulden auch! Und seither hat keine deutsche Regierung jemals die Staatsverschuldung reduziert! Steuermehreinnahmen wurden niemals genutzt, um die Schulden endlich zu tilgen.

Steigen die Zinsen von derzeit nahezu Null Prozent wieder auf 5 bis 8 Prozent, ist Deutschland illiquide und handlungsunfähig.
Pleite geht das Land allerdings nicht, da die Regierung durch Gesetzesbeschlüsse jederzeit auf das gesamte private Vermögen seiner Bürger zugreifen kann, was umso leichter geht, je gründlicher Finanztransaktionen überwacht werden und je weniger Bargeld im Umlauf ist.

Freitag, 8. April 2016

Fachbeitrag Nummer 400 ist eine hoffnungsvoll stimmende Meldung

Im Blog http://wasser-hilft.blogspot.de ist der Fachbeitrag Nummer 400 erschienen.
Und das ist eine wirklich positive, hoffnungsvoll stimmende Meldung über umweltfreundliches Plastik aus Carbonat, CO2 und Pflanzenabfällen...

Donnerstag, 31. März 2016

Allianz investiert Milliarden in Erneuerbare Energien

Der größte Versicherungskonzern Europas hat mehr als 3 Mrd. € investiert in Anlagen zum Erzeugen erneuerbarer Energie. Auch bei Allianz hat man offenbar erkannt, dass mit Wind- und Sonnenenergie Geld zu verdienen ist, mit Atom- und Kohleenergie kann man es nur vernichten.
Allianz sollen aktuell 63 Wind- und 7 Solarparks gehören, die langjährig kalkulierbare Renditen ermöglichen.

Mittwoch, 30. März 2016

PROKON steigert Windstromproduktion um über 21 %

Windparks der PROKON e.G. haben 2015 in Deutschland und Polen insgesamt 979.941.802 kWh sauber produzierten Strom ins Netz eingespeist. Dies stellt im Vergleich zur Einspeisung 2014 von 806.561.510 kWh eine Steigerung um knapp 21,5 % (173.380.292 kWh) dar.

Die sehr gute technische Verfügbarkeit der Anlagen lag bei über 97 %.
Die PROKON-Windparks im Eigenbestand haben derzeit eine Leistung von 557 MW in Deutschland (467 MW) und Polen (90 MW) zusammen.
In Finnland befinden sich aktuell 51 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 156 MW in der fortgeschrittenen Planungsphase.

Quelle: http://www.prokon.net/?page_id=2828 und http://www.prokon.net/?page_id=344

Donnerstag, 24. März 2016

Deutschlands Süden zahlt für den Norden, Osten und Westen

Bayern war 2015 erneut mit Abstand das größte Geberland im umstrittenen Länderfinanzausgleich. 5,4 Milliarden Euro zahlte der Freistaat in den Umverteilungsmechanismus ein, rund 500 Millionen mehr als 2014, teilte das Bundesfinanzministerium am 21.03.16 mit.
"Der Finanzausgleich soll die unterschiedliche Steuerkraft der Länder glätten und für annähernd ausgeglichene Lebensverhältnisse aller Bürger in Deutschland sorgen" (auch wenn einige Bundesländer dauerhaft nicht haushalten, sondern ständig mehr Schulden machen). Bayern und Hessen klagen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das derzeitige Verfahren.

Baden-Württemberg zahlte 2,3 Milliarden Euro netto im vergangenen Jahr in den Länderfinanzausgleich, Hessen 1,7 Milliarden. Hamburg war mit 112 Millionen Euro das viertgrößte Geberland.

Die übrigen Länder haben kassiert. Berlin war mit 3,6 Milliarden Euro wieder größtes Empfängerland. Die ostdeutschen Bundesländer erhielten 2015 insgesamt 3,2 Milliarden Euro. Auch das überschuldete NRW und Rheinland-Pfalz brauchten wieder immense Ausgleichszahlungen,

21. März 2016, 0:29 Uhr  /  Aktualisiert am 21. März 2016, 1:06 Uhr  /  Quellen: ZEIT ONLINE, Reuters, dpa, tsch

Dienstag, 15. März 2016

Stärkster Anstieg der Industrieproduktion seit über 6 Jahren

Völlig unbeeindruckt vom geldpolitischen "Wahnsinn" Draghis zur Rettung maroder europäischer Großbanken (vor allem in Südeuropa) und zur weiteren extremen Expansion der Staatsverschuldungen zeigt sich die Industrie in der Eurozone stabil.
dpa-AFX meldete am 14.03.2016, 11:05:
Im Januar stieg laut Eurostat die Produktion um 2,1 Prozent zum Vormonat, (höchster Anstieg seit September 2009; Irland zeigte mit 12,7 Prozent den stärksten Anstieg, laut Eurostat).
Im Vergleich zu 2015 stieg die Produktion im Januar laut Eurostat sogar um 2,8 Prozent.
Quelle und mehr dazu:
http://www.xing-news.com/reader/news/articles/225050?link_position=digest&newsletter_id=11858&xng_share_origin=web

Montag, 7. März 2016

Leben bewegt sich spiralförmig


Löschen Sie das zweidimensionale Bild von "Kreisbahnen" der Planeten um die Sonne aus Ihrem Bewusstsein. Dieses in unseren Schulbüchern gedruckte Modell berücksichtigt nicht, dass sich die Sonne durch das All bewegt, während die Planeten sie umkreisen (oder genauer gesagt, in ihrem Gravitationsfeld spiralförmig hinterherfliegen).

Ein statisches Bild verzerrt daher so vereinfachend, dass es die wahre Struktur der Spiralbewegungen allen Lebens völlig ausblendet.

Sehen Sie dieses   Kurz-Video (3 Min.19 Sek., 4.032.400 mal angesehen):
"The helical model - our solar system is a vortex":
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=0jHsq36_NTU

Während wir spiralförmig die Sonne umkreisen, fliegt Mutter Erde mit uns mit extrem hoher Geschwindigkeit gemeinsam mit unserem Heimatgestirn vorwärts durch das All.

In Flugrichtung betrachtet sieht das Sonnensystem, zweidimensional betrachtet, zwar wie eine Scheibe aus (altes heliozentrisches Modell), seitlich von den Flugbahnen aus, dreidimensional gesehen, zeigt sich dagegen die wahre Realität der spiralförmigen Bewegungen aller Planeten mit der Sonne (helicales  model).

Und unsere Sonne bewegt sich ebenfalls auf einer spiralförmigen Bahn um das Zentrum der Galaxis - je einmal in 226.000.000 Jahren ... (s. Fortsetzung des Videos siehe Link ganz unten)

Auch das Lebenselixier Wasser schraubt sich spiralförmig vorwärts
- genau wie unsere Erde - und genau wie unser Erbgut !

Wasser bewegt sich ähnlich der Form unserer DNA und DNS - schraubenförmig.
 Der Naturforscher Viktor Schauberger hat sein Leben lang auf die einrollenden "Spiralraumbewegungen" des Wassers hingewiesen.

Seinen Beobachtungen und Schlussfolgerungen haben wir zu verdanken, dass wir heute wissen, dass sich Wasser genauso spiralförmig vorwärts bewegt wie unser Planet Erde durch das All.
Zu Schauberger siehe:
Wirbelwasser® bzw. Original Martin Wasserwirbler
und
"Göttliches Wasser" bzw. Original Devajal® Wasserwirbler
(auf diesen beiden Seiten sind weitere Videos für Sie verlinkt).

"The helical model - our Galaxy is a vortex":
https://www.youtube.com/watch?v=C4V-ooITrws  (5 Min. 54 Sek., 1.256.307 mal angesehen)





















 

Samstag, 5. März 2016

Wasser-Blog weiter auf Erfolgskurs

Der informative Blog http://Wasser-hilft.blogspot.de berichtet mit derzeit 394 Fachartikeln über die wichtigen Themen "Trinkwasser", "Umweltschutz", "Erneuerbare Energien" u. Ä.

Die aktuellen Kurzberichte verzeichneten am 4. März den 45.000sten Abruf eines geposteten Beitrags. Glückwunsch und weiter so!


Aus welchen Gründen sollten Firmen Weiterbildung bezahlen?


Topmanager von IBM sagten schon vor über 30 Jahren: Ein Unternehmen ist soviel wert wie das Knowhow seiner Mitarbeiter. Führungskräfte, die in die persönliche und fachliche Qualifikation ihrer Teammitglieder investieren, erhöhen somit den Unternehmenswert.

Heute denkt ein Viertel aller Mitarbeiter in deutschen Firmen über eine Kündigung nach. Welcher Unternehmer daher in die Qualifikation seiner Mitarbeiter investiert, der kann deren Bindung an sein Unternehmen fördern. 
Das habe ich schon vor bald 40 Jahren in den Unternehmen berücksichtigen dürfen (und müssen!), in denen ich 7 Jahre lang für die Mitarbeiterentwicklung und Weiterbildung in großen Unternehmen verantwortlich war. Obwohl diese Tatsache seit Jahrzehnten bekannt ist, wird sie dennoch leider immer noch sehr oft nicht beachtet.

Gründe dafür, dass so viele Arbeitnehmer kündigen wollen, gibt es viele: autoritärer Führungsstil, Chefs ohne Mitgefühl, Ärger mit Kollegen und Kunden, Mobbing, ungerecht empfundene Bezahlung, Angst vor Arbeitsplatzverlust, zu wenig Verantwortung und Entscheidungsbefugnis, unethisches Verhalten der Führung etc., etc.

Die häufigste Ursache jedoch klingt banal: Die Mitarbeiter sehen zu wenig oder gar keine Perspektiven für eine persönliche Weiterentwicklung und für beruflichen Aufstieg. Das betrifft besonders die besten Mitarbeiter, also die, welche man "eigentlich" auf keinen Fall verlieren möchte.

Obwohl die meisten Unternehmen nur so viel wert sind wie das Knowhow ihrer Mitarbeiter, betrachten unbegreiflicherweise immer noch viele Arbeitgeber Weiterbildung nur als Kostenfaktor – anstatt sie als Investition in die Menschen und damit in den Unternehmenswert zu erkennen. Das ist ein fataler Fehler, der in unserer Wissensgesellschaft das Überleben des Unternehmens gefährden kann, insbesondere bei Dienstleistungs- und "Brainleistungs"-Firmen.

Grund für den Geiz mancher Chefs ist oft Angst. Viele Führungskräfte befürchten, dass sich besser qualifizierte Mitarbeiter eine neue Stelle außerhalb der derzeitigen Firma suchen könnten. Doch diese Angst ist unbegründet, wenn den Mitarbeitern herausfordernde Aufgaben geboten werden, an denen sie weiter wachsen und reifen können.

Selbst wenn sich ein Mitarbeiter auf Dauer selbständig machen will, wird er deutlich länger im Unternehmen bleiben, wenn er hier für seine spätere berufliche Zukunft noch Wesentliches lernen kann, als wenn er merkt, dass man ihm keinen Qualifikationszuwachs durch Weiterbildung mehr gönnt. Sollte er Letzteres empfinden, dann ist es von der inneren Kündigung nicht mehr weit bis zur tatsächlichen Kündigung.

Kostenübernahme ist ein gängiger Weg, um Weiterbildungswillige mehr mit dem Unternehmen zu verbinden. Wer geht schon freiwillig von dort weg, wo er intensiv gefördert und gefordert wird?
Für mehrjährige, nebenberufliche Weiterbildungen können ja außerdem auch mehrere Jahre "Bindung an die Firma" vereinbart werden. Wer sich zu seinen Mitarbeitern fair verhält, zu dem verhalten sich auch die dankbaren Mitarbeiter fair. Wer hingegen klammert, verliert die Selbstbewussten, Mutigen und Wertvollen ganz schnell.

Werden den Spitzenkräften nach erfolgreichem Abschluss einer Qualifizierung Aufstiegsmöglichkeiten in Aussicht gestellt, stärkt das den Willen, in der Firma zu bleiben meist erheblich. Auch eine erfolgsabhängige Gehaltserhöhung ist ein Anreiz zu bleiben und das erworbene Knowhow ins Unternehmen einzubringen.

Viel zu wenig genutzt wird auch die Chance, Mitarbeiter nach einer Fortbildung zum Multiplikator ihres neu erworbenen Wissens zu machen, indem sie sofort den Kollegen ihr neues Knowhow im innerbetrieblichen Unterricht weitergeben. Da dies für den Mitarbeiter ja auch ein wichtiger Pluspunkt im Ansehen bei den Kollegen ist, würde dies sicher in den meisten Fällen eine zusätzliche Motivation fördern.

In vielen Fällen wird auch die Vereinbarung "Übernahme der Qualifizierungsgebühren bei (zumindest teilweisem) Lehrgang in der Freizeit" gern angenommen. Ich habe in fünfunddreißig Jahren Trainings bei kleineren und mittelständischen Firmen regelmäßig erlebt, dass die Seminare gern von Freitag bis Sonntagnachmittag oder von Donnerstag bis Samstagabend durchgeführt wurden.
Das hatte den Vorteil, dass alle Kunden (oder bei Führungskräften alle Mitarbeiter) auch während der Woche gut betreut werden konnten, und zugleich, dass sich während der Schulungszeit nicht zu viel Arbeit auf dem Schreibtisch sammeln konnte.
Wer Weiterbildung für teuer hält, der kann es ja mal ohne versuchen. Die teuerste Weiterbildung ist, keine zu haben!

Denn Weiterbildung lohnt sich immer und das Geld für die Weiterbildung kann ja als betriebliche Ausgabe von der Steuer abgesetzt werden. Und auf einen Zuschuss zur Weiterbildung fällt auch keine Sozialversicherungsabgabe an. Bezahlte Weiterbildung ist also günstiger als eine Gehaltserhöhung. Und letztere ist in der Regel nicht reversibel, muss also auf Dauer bezahlt werden!

Wer vorher mit seinem Mitarbeiter ausführlich über die geplante Weiterbildung spricht, bringt diesen auch dazu, sich vorher mit potenziellen Hürden auseinander zu setzen. Das mindert die Gefahr eines Abbruchs der Weiterbildung.

Bitte beachten Sie auch noch diesen wichtigen Aspekt:

Unternehmer, die sich dafür entscheiden, ihren Mitarbeitern die regelmäßige Weiterbildung zu finanzieren, bekommen kostenfrei einen entscheidenden und auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt wichtigen Imagegewinn für das Unternehmen dazu.
Lehrgangsabsolventen fungieren als Aushängeschilder ihrer Firma und spornen die Kollegen an, sich ebenfalls anzustrengen, um zu lernen und besser zu werden im Beruf.

Mehr dazu lesen Sie auf www.RAS-Training.de

Dienstag, 23. Februar 2016

Welche Lernmethoden versprechen den größten Erfolg mit geringstem Aufwand

Ein Forscherteam an der Kent State Universität um Professor John Dunlosky hat die 10 beliebtesten Lernmethoden von Studenten anhand von vorhandenen Studien genauer untersucht. Dabei haben sie etwas festgestellt, was mir schon vor über 40 Jahren beim Studium am meisten geholfen hat.

Nicht Unterstreichen, Markieren, Aufschreiben von Schlüsselworten und Zusammenfassen oder gar intensives Auswendiglernen kurz vor den Prüfungen helfen, sondern Testklausuren schreiben und langfristiges Lernen.

Siehe Jochen Mai, 20. Februar 2016: http://www.xing-news.com/reader/news/articles/205001?link_position=digest&newsletter_id=11368&xng_share_origin=web

Von solchen Forschungsergebnissen wusste ich zwar während meines Studiums noch nichts,
aber bereits im ersten Semester die Teilnahme an allen Testklausuren für das Vor-Diplom für die Studenten des vierten Semesters, brachte mir die Sicherheit und innere Gewissheit, mich schon nach dem ersten Semester für das Vordiplom anzumelden. Ich sagte mir: "Wenn ich alle Testklausuren und Altklausuren früherer Prüfungen erfolgreich bestanden habe, dann kann ich auch die nächste - die für mich erste wirkliche und entscheidende - bestens meistern."

Und das hat wunderbar funktioniert. Ich habe die Vor-Diplom-Prüfung in Öffentlichem Recht mit Note 1 bestanden - im ersten Semester.

Geholfen hat mir noch etwas - auch in allen weitern Prüfungen an der Universität. Ich habe vom ersten Tag an gelernt, die letzten Wochen vor den Prüfungen kaum mehr und Tage vor der Klausur gar nicht mehr. Ich habe stattdessen meine Zeit damit zugebracht, mich zu erholen und mir immer wieder selbst zu versichern :"Ich bin sehr gut vorbereitet. Alles andere als eine Eins ist eine Überraschung."
Ich wusste, ich muss nicht 100 Prozent des Lehrstoffes kennen, weil gar nicht alles abgefragt werden kann. Es reicht mir, wenn ich die entscheidenden 5 Prozent des Stoffes beherrsche, die dafür aber zu 100 Prozent korrekt zu Papier (oder im Mündlichen zu Gehör) bringe!

Und eine wichtige Erfahrung habe ich damals noch machen dürfen, die von den Forschern nicht untersucht worden ist: Ich habe vom ersten bis zum letzten Semester keine einzige Pflicht-Vorlesungsreihe vollständig besucht. In der Zeit war ich lieber auf dem Sportplatz. Das, was Professoren in stundenlangen Monologen erzählt haben, konnte ich besser in wenigen Minuten aus ihren Lehrbüchern lernen und beim Lösen von alten Prüfungsfragen aktiv testen. Mit diesen Methoden habe ich alle Prüfungen auf Anhieb - und fast immer als Jüngster - bestanden.


Rudolf Schnappauf, www.RAS-Training.de

Endlich! Nazi vom Anwalts- & Richterberuf ausgeschlossen - leider vorerst nur in NRW

In Nordrhein-Westfalen wurde einem mehrfach vorbestraften Mitglied der Neonazi-Partei "Die Rechte" der Weg zum zweiten Jura-Staatsexamen versperrt. Dem mehrfach wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Körperverletzung verurteilten Mann wurde die Zulassung zum juristischen Vorbereitungsdienst verweigert. Das Verwaltungsgericht Minden entschied jetzt: zu Recht. Das Rechtsreferendariat ist erforderlich, um für den Anwaltsberuf zugelassen zu werden und um Richter werden zu können .

Dienstag, 9. Februar 2016

TTP vor Abschluss trotz heftiger Proteste


Minister aus zwölf Ländern haben in Neuseeland das TTP Handelsabkommen unterzeichnet. Damit sollen Zölle und Handelsschranken zwischen zwölf Pazifik-Anrainern abgebaut werden. China ist in das Abkommen nicht eingebunden. Die USA wollen mit TTP ihre Vormachtstellung in der Pazifikregion sichern. ”Das Freihandelsabkommen stärkt unsere Führung im Ausland und stützt Arbeitsplätze hier in den USA,“ betonte US-Präsident Barack Obama und erklärt weiter:

”TTP erlaubt es Amerika
– und nicht China – die Regeln für
das 21. Jahrhundert zu schreiben.“

Die Vertragsunterzeichnung wurde von Protesten begleitet, als in Neuseeland rund 5.000 Demonstranten mit Trillerpfeifen und Trommeln durch Auckland zogen. Ähnlich wie bei TTIP wurden auch bei TTP die Verhandlungen weitgehend geheim abgehalten, um Regelungen zu Arbeitsrecht, Umweltschutz, Patentrechten, Subventionen und öffentlichen Ausschreibungen zu beschließen.
TTP sichert u. a. der US-Pharmaindustrie ein noch größeres "Monopol".

Analog gilt wohl Folgendes, was die europäischen Politiker deshalb nicht verhindern, weil sie an den Geheim-Verhandlungen nicht beteiligt werden:

”TTIP erlaubt es den amerikanischen Unternehmen
– und nicht der EU – die Regeln für
das 21. Jahrhundert zu schreiben.“

Über 30 neue Fachbeiträge auf http://wasser-hilft.blogspot.de

Aktuelle Informationen zu wichtigen Themen rund um "Wasser, Trinken, Gesundheit, Mitwelt" lesen Sie im Blog:http://wasser-hilft.blogspot.de.

Bitte beachten Sie die vielen neuen Beiträge.
380 Beiträge von Wasser-hilft.de sind derzeit online.
Hier sehen Sie einige Links zu den neuen Fachartikeln von 2016:


  *   Kontaminiertes Wasser aus Atomkraftwerk im Grundwasser

  *   Geld sparen = Wasserprivatisierung verhindern!
  *   Wasser gehört zur Erde, es gehört allen ihren Lebewesen...
  *   Tonnenweise Quecksilber aus Kohlekraftwerken
  *   650.000 Tonnen Fischereinetze im Meer
  *   Bald Fahrverbote für Diesel-Pkws auch in Köln, Bonn, Aachen, DÜ, S, F, M ...
  *   Neue Ideen für stabilere, leichtere, flexiblere Rotorblätter: SmartBlades
  *   Naturreinen Honig ohne Spritz- und Düngemittel gibt es noch
  *   Millionen Tonnen Plastikmüll im Ozean - 60% aus nur 5 Ländern
  *   Fahrverbot für Diesel in Wiesbaden und Darmstadt?
  *   Werden Diesel-Motoren in deutschen Städten demnächst verboten?
  *   Erneuerbare Energie Kapazität auf 913.5 GW gestiegen

  *   Mikroplastikpartikel in Speisefischen und Pflanzenfressern
  *   2025 werden zwei Drittel der Menschheit von Wasserknappheit bedroht sein
  *   Deutsches öffentliches Wasserleitungsnetz ist 1.090.000 km lang
  *   21. Jhd. - Beginn des Wasserstoff-Zeitalters?
  *   Kaltwasser zu sparen kostet Bürgern viel Geld
  *   
Wir haben Agrar-Industrie satt !
 *   Wofür wir auch noch reines Wasser brauchen
 *   EU-Studie unterstreicht Kostengünstigkeit der Erneuerbaren
 *   Supermärkte sollen Lebensmittel nicht mehr vernichten dürfen
 *   Wie sollen Verbraucher mündig entscheiden, wenn sie nie korrekte
      Produktinformationen erhalten?

 *   Am Kohle-Ausstieg führt kein Weg vorbei!
 *   Saubere Energie - die lohnende Zukukunftsinvestition
 *   Grenzwert für Quecksilber in Fischen soll doppelt so hoch werden
 *   Krebsauslösende Chemikalien im Schnee der Berge dieser Welt
 *   140 Megawatt mehr pro Tag
 *   Quecksilber aus Kohle-Kraftwerken - Gesundheits-Gefahr
 *   Dieselmotoren sind Deutschland mehr Geld wert als Flüchtlinge in Not
 *   Diesel-Abgase sind krebserregend, auf einer Stufe mit Asbest, Arsen und Senfgas
 *   Sehr große Offshore-Windparks könnten Hurricanes und Sturmfluten verhindernhttp://wasser-hilft.blogspot.de